“Diejenigen, die Aussagen machen und Handlungen vornehmen, die Verrat an Jerusalem bedeuten, sollten dies sofort aufgeben”

“Diejenigen, die Aussagen machen und Handlungen vornehmen, die Verrat an Jerusalem bedeuten, sollten dies sofort aufgeben”

Dienstag, 30. Juni 2020

“Prof. Dr. Ali Erbaş, Präsident für religiöse Angelegenheiten, der beim Treffen zur Unterstützung des Friedens gegen die Besatzung", eine Rede hielt, äußerte, "einige Menschen und Gruppen, die angesichts ihrer persönlichen Interessen in der islamischen Welt, Reden halten und Handlungen vornehmen haben, die Verrat an Jerusalem bedeuten, sollten diesen Verrat sofort aufgeben"

“Kudüs’e ihanet manası taşıyan söz ve eylemlerde bulunanlar, derhal bu hıyanetten vazgeçmelidir”

“Kudüs’e ihanet manası taşıyan söz ve eylemlerde bulunanlar, derhal bu hıyanetten vazgeçmelidir”

“Kudüs’e ihanet manası taşıyan söz ve eylemlerde bulunanlar, derhal bu hıyanetten vazgeçmelidir”

“Kudüs’e ihanet manası taşıyan söz ve eylemlerde bulunanlar, derhal bu hıyanetten vazgeçmelidir”

Prof. Dr. Ali Erbaş, Präsident für religiöse Angelegenheiten, sprach auf der vom palästinensischen Staatsgerichtshof organisierten Treffen "Unterstützung des Friedens gegen die Besatzung" gegen den "Annexionsplan" bestimmter Regionen im besetzten Westjordanland durch Israel.

Während des Treffens über das Videokonferenzsystem erklärte Erbaş, Präsident für religiöse Angelegenheiten,  dass Jerusalem seine gerechtesten und tolerantesten Jahre unter der Herrschaft der Muslime verbracht habe und fügte hinzu, „Jerusalem hat sich zu einer beispielhaften Stadt entwickelt, in der unterschiedliche Überzeugungen in der fairen und toleranten Herrschaft der Muslime bestanden“. Präsident Erbaş wies darauf hin, dass Jerusalem dieses Merkmal durch die Gewalt- und Hasspolitik der Besetzer heute verloren hat und äußerte, „die Besetzer wollen die Besetzung Jerusalems legitimieren, indem sie alle moralischen und rechtlichen Grundsätze verletzen. Mit illegalen und unmenschlichen Praktiken hindern sie sogar Muslime daran, in ihren Gotteshäusern Gottesdienste durchzuführen. Sie schädigen das religiöse und kulturelle Erbe und zerstören die muslimische Identität der Stadt”.

Präsident Erbaş betonte, dass die gesamte Menschheit verpflichtet ist, sich der Besatzung zu widersetzen und Jerusalem zu verteidigen und brachte zum Ausdruck, „Jerusalem ist eine Prüfung der Gesetze, der Ethik und des Gewissens der gesamten Menschheit. Jerusalem ist die Prüfung des Glaubens und der Brüderlichkeit der islamischen Gemeinschaft. Jerusalem ist ein gemeinsames Thema für alle Muslime, nicht nur für Palästinenser oder Araber. Gerechte und gewissenhafte Juden müssen sich auch der Verfolgung in Jerusalem widersetzen”.

“Muslime auf der ganzen Welt sollten sich mehr für das palästinensische Problem einsetzen”

Präsident Erbaş appellierte auch an die islamische Welt und fuhr wie folgt fort:

“Einige Menschen und Gruppen, die angesichts ihrer persönlichen Interessen in der islamischen Welt Aussagen machen und Handlungen ausführen, die Verrat an Jerusalem bedeuten, sollten diesen Verrat sofort aufgeben. Muslime auf der ganzen Welt sollten sich mehr für die palästinensische Sache einsetzen. Muslime sollten sich von unproduktiven Konflikten entfernen, die auf Ethnie und Glaubensrichtungen basieren und ihre eigenen Probleme im Geiste der Zusammengehörigkeit und Brüderlichkeit lösen.”

“Die islamische Welt besitzt die Möglichkeiten, um der ganzen Erde Güte und Gerechtigkeit zu bringen”

Präsident Erbaş wies darauf hin, dass der Weg zur Verhinderung von Besatzung und Verfolgung in Jerusalem durch die Bewegung der Muslime in Einheit und Solidarität führt und äußerte, „wir wissen, dass die islamische Welt stark ist. Die islamische Welt ist reich. Die islamische Welt hat die Möglichkeit, der ganzen Erde Güte und Gerechtigkeit zu bringen. Leider ist sich die islamische Welt dessen jedoch nicht bewusst. Aufgrund internen Konflikten, Machenschaften und Umtrieben können sie ihre Möglichkeiten nicht ausreichend nutzen“.

Präsident Erbaş brachte zum Ausdruck, dass Die Türkei den Muslimen auf der ganzen Welt und den Opfern immer beistehe und fügte hinzu, "wir bringen unser Problem Jerusalem auf jeder Plattform zur Sprache. Bei dieser Gelegenheit drücke ich aus, dass wir den unterdrückten palästinensischen Muslimen beistehen, die trotz aller Arten von Besatzung und Verfolgung jahrelang die Hüter der Masjid al-Aqsa sind, und sie weiterhin unterstützen werden”.

An dem Treffen nahmen Vertreter aus vielen islamischen Ländern teil, darunter Ali Karadağı, der Generalsekretär des Weltvereins der moslemischen Wissenschaftler und Allahşükür Paşazade, Präsident der kaukasischen Muslime (KMİ).